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An dieser Stelle soll für alle Interessierten eine kurze Erklärung über die Inhalte und Schwerpunkte des Trainings für Erwachsene und solche, die sich dafür halten, erfolgen.
Es gibt viele Beweggründe sich als Erwachsener für das Erlernen einer Kampfkunst zu entscheiden. Ein wichtiger, wenn auch manchmal unbewusster, Grund ist, dass man etwas in seinem Leben verändern möchte.
Was viele von diesem Schritt jedoch abhält, ist ein falsches bzw. verzerrtes Bild von Kampfkunst, das von den verschiedenen Medien geprägt wird. Anders als Kinder lassen sich Erwachsene oft von den Darstellungen abschrecken. Aus Angst den Anforderungen nicht gewachsen zu sein, verzichten sie auf eigene Erfahrungen.
In unserem Ryu (Schule/Gemeinschaft) trainieren wir in gemischten Gruppen, d.h., dass Anfänger und Fortgeschrittene, Junge und Ältere, Frauen und Männer zwischen 16 und 56 Jahren zusammen trainieren. Das hat den Vorteil, dass der Anfänger von den Erfahrungen und dem Wissen und Können des fortgeschrittenen Schülers profitiert und er auf Fehler hingewiesen und korrigiert wird.
Mitgliedschaften, die sich über 10 Jahre und länger erstrecken, geben diesem Konzept recht.
Es geht nicht um die Erreichung sportlicher Höchstleistungen oder den Wettbewerb untereinander. Bei uns steht die Entwicklung und der Spaß am Training jedes einzelnen Schülers im Vordergrund.
Trainingsbausteine:
körperliches Training:
Ausdauer / Kraft / Flexibilität / Koordination
Selbstbehauptung / Selbstverteidigung
mentales Training:
Durchhaltewillen, Stressresistenz, gesteigertes Selbstbewusstsein
ganzheitliche / gesundheitliche Entwicklung:
Vorbeugung bzw. Korrektur von Haltungsschäden
Körper und Geist funktionieren als Einheit